He-Man

Der stärkste Mann des Universums: He-Man

He-Man ist doch kein Barbar! Oder doch? Als 1982 Arnold Schwarzenegger als Conan der Barbar unzählige Rocker-Herzen berührte, entstanden auch Spielzeug, Comics und die Zeichentrickserie um He-Man den Beschützer von Eternia.

Da die Firma Mattel damals eigentlich Spielzeug zum Conanfilm machen wollte, war He-Man in einer ersten Minicomicreihe (genannt Wave 1) Mitglied eines Barbarenstammes im Dschungel Eternias. Eines Tages traf er auf seinem Weg zur düsteren Burg Grayskull das erste Mal die Zauberin von Eternia und rettete sie furchtlos vor einem Monster. Als Dank bekam er von der Zauberin eine magische Rüstung, die ihm übermenschliche Kräfte verlieh, sowie eine Streitaxt und einen Schild. Das Zauberschwert, welches später He-Mans Markenzeichen ist, wurde in dieser Version jedoch zunächst in zwei Hälften geteilt: Eine wurde vom Geist von Grayskull verwahrt und die andere Hälfte hatte Skeletor. Letzterer brauchte nun die zweite Hälfte um Eternia erobern zu können.

Nach dieser Vorgeschichte und der Beeinflussung durch Conan wird klar, warum He-Man ein muskelbepackter Schönling im Fellhöschen ist. Überhaupt sind die „Masters of the Universe“ mit ihren Monstern, Waffen und der riesigen Totenkopf-Burg Grayskull der Inbegriff von Pulp Fantasy und Sword and Sorcery.

Doch die Idee, dass sich He-Man mit Hilfe des Zauberschwertes vom feigen und faulen Prinzen Adam, in einer Art Jekyll & Hyde – Metamorphose, in He-Man verwandeln sollte, setzte sich schließlich in allen Medien durch. Nur die Zauberin von Grayskull, Orko der Hofnarr, Zodak der kosmische Magier, sein bester Freund und Waffenmeister „Man-at-Arms“, sowie sein Schmusetiger Cringer, der sich in Battle Cat verwandelt, kennen das Geheimnis.