Time Barbarians

Time Barbarians filmposterIn „Time Barbarians“ von 1990 bekommt man mal wieder ungewollte Comic en masse. Der Kriegerfürst Doran lebt friedlich mit seiner Frau Lystra vor sich hin. Ihr Volk wird von einem magischen Amulet beschützt, welches sich in Lystras Besitz befindet. Der machtbesessene und böse Magier Mandrak vergewaltigt und tötet jedoch eines Tages die Frau des Barbaren Häuptlings im Wald und flieht durch ein magisches Portal durch die Zeit, um der Rache von Doran zu entkommen. Doran will natürlich den Tod seiner Frau rächen und das magische Artefakt seines Volkes zurück holen. Für seine Mission bekommt er von einer Hexe ein magisches Schwert, welches ihm praktischer Weise auch dabei hilft hinter Mandrak her durch die Zeit zu reisen. Die beiden Rivalen finden sich natürlich im Los Angeles von 1990 wieder, damit das Kamerateam sich nicht zu weit vom Dreh-Gelände in Hollywood entfernen muss. Doran irrt fortan durch eine moderne und für ihn im höchsten Maße verwirrende Welt bis er in einem finalen Showdown inmitten einer Einkaufshalle endlich mit Mandrak die Schwerter kreuzen darf. Der Film ist im höchsten Maße amateurhaft und unatmosphärisch, was ihm zu einer unfreiwilligen Komik verhilft. Besonders dem Bodybuilder-Dummbeutel mit blonder Heavy Metal Mähne auf seinem Rachefeldzug in LA zuzuschauen, ist teilweise höchst erheiternd. Der Barbar schlägt für gewohnt erst zu und fragt dann. Wortkarg prügelt er sich bis zum Finale vor und bricht dabei auch schon mal gerne das ein oder andere im Weg stehende Genick mit bloßen Händen.

Time Barbarians Trailer