Pathfinder

pathfinder filmposterNicht gerade mit Ruhm bekleckert hat sich Regisseur Marcus Nispel mit seinem Wikinger-Barbarenfilm Pathfinder von 2007 auf der Vorlage eines Comics vom Dark Horse Verlag. Der Film ist über große Strecken schlicht und ergreifend langweilig. Auch wenn Nispel versucht hat durch Tricks wie Eishockeyrüstungen unter den Wikinger Kostümen wenigstens optisch für furchteinflößende Krieger zu sorgen, will nicht so recht Atmosphäre aufkommen. Vorbei anscheinend die guten alten Zeiten, wo für breite Schultern noch tumbe Bodybuilder engagiert wurden, um wahre Sword and Sorcery – Männlichkeit greifbar werden zu lassen. Aber zum Inhalt: 500 Jahre vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus unternehmen die Wikinger Schifffahrten dorthin. Weil er sich bei einem blutigen Raubzug weigert ein Indianerkind zu erschlagen, wird ein Wikingerjunge im Dschungel bei den Indianern zurückgelassen. Weil der Schamane ihm ein großes Schicksal vorraussagt, wird er vom Stamm der Wampanoag aufgenommen und groß gezogen. Viele Jahre später überfallen erneut die Wikinger das Indianerdorf und brennen es nieder. „Geist“, der inzwischen erwachsen gewordene Wikinger (gespielt von Herr der Ringe-Star Karl Urban), findet sein Heimatdorf lichterloh in Flammen. Als Verteidiger der Indianer führt er die Wikinger ins Gebirge, wo sie all von einer Lawine begraben werden.

Pathfinder Trailer