Lords of Magick

Lords of Magick filmposterMit „The Lords of Magick“ produzierte David Marsh 1989 einen dieser typischen Fantasy-Barbaren-Filme, die so schlecht sind, dass sie schon wieder gut sind. Zumindest mit der richtigen Menge Bier sollten sich die Lachmuskeln nicht mehr so schnell entspannen lassen. Der Film handelt von den magiebegabten Brüdern Ulric und Michael, die nichts Besseres zu tun haben, als sich durch das ganze Königreich zu saufen und zu huren. Doch die fetten Jahre sind plötzlich vorbei, als sie vom König beauftragt werden Prinzessin Luna zu retten, welche vom bösen Magier Salatin gekidnappt wurde. Um diesen zu finden schickt sie eine beschworene Erscheinung ihres Mentors moderate 1000 Jahre in die Zukunft ins gute, alte LA, wo wegen der Nähe zu Hollywood alle „Mittelalter-Trottel-reisen-durch-die-Zeit-Typen aus sämtlichen Trashfilmen landen. Hier treffen sie mit ihrem geschwollenen Mittelalter-Slang natürlich auf viel Unverständnis und müssen sich andauernd gegen brutale Cops, durch geknallte Punks und andere Errungenschaften moderner Zeiten verteidigen. Musik und Ausstattung, besonders die Kulissen, sind Ultra-Schrott, doch dieser Fantasy Film ist ein wahres Feuerwerk der Spezialeffekte: Um dem Titel gerecht zu werden zucken Blitze, Feuerbälle, Verwandlungseffekte und andere Billigtricks im Akkord über den Bildschirm, dass es nur so eine Freude ist. Papp-Dämonen, Zombies und andere Fantasywesen runden den trashigen Cocktail ab. Der Film ist einfach ultra billig, aber trotzdem nicht nur für Rollenspiel-Nerds und Fans des Genres sehr spaßig.

Lords of Magick Trailer