Die Barbaren

Hirnlose Muskelberge: Die Barbaren

die barbaren filmposterDie amerikanisch-italienische Koproduktion „Die Barbaren“ ist ein reinrassiger Barbarenfilm aus der Klischee-Kiste. Der Film ist von 1987 und hat statt neuster CGI-Effekte, Pappkulissen und Gummimonster zu bieten, was diesem Filmchen jedoch keinen Abbruch tut, weil er sich selbst nicht so ernst nimmt. Das friedliche Gauklervolk der Ragniks lebt zigeuner-mäßig im Wald bis sie von der blonden Filzmatte, dem Oberbösewicht des Landes, Kadar, ausgeraubt werden. Bei diesem Überfall beißen die Zwillingsbrüder Kutchek und Gore dem Gauner zwei Finger ab, weshalb sie zur muskel-stählenden Frohnarbeit verdonnert werden. Die Herrscherin „Canary“ wird mit anderen Barbaren Schönheiten in den Harem des Fieslings gesteckt. Jahre später sind die beiden Brüder dann zu Conan-Abklatschen heran gereift und können endlich eingeölte Rache üben. Nebenbei befreien sie Canary und holen sich vom Herrscher einen magischen Bauchnabel Rubin zurück, der dem Gauklervolk Glück bringt und welcher nur im Bauchnabel der Königin hält. Der Film hat urkomische Momente, wenn sich die beiden wirklich hirnlosen Barbarenbrüder durch verschiedene Szenen grunzen, quieken und dummbeuteln. Alles was sie haben sind ihre Muskeln, was besonders deutlich wird als die beiden verlorenen Brüder in ihrem eigenen Volk erhängt werden, weil man sie zunächst nicht wieder erkennt, sich dann aber ohne Probleme durch Anspannen ihrer monströsen Stiernacken aus dem Strick befreien können. Der Film hat durch seine schweißnassen und Toast-schlauen Protein-Bomber durchaus einen gewissen Charme.

Die Barbaren Trailer