Devil’s Sword

The_Devil's_Sword_FilmPosterRatno Timoer beglückte 1984 Fans des gemeinen Barbarenfilms mit einem neuen Machwerk aus Indonesien: „The Devil’s Sword“. Der Film hat eine recht „asiatische“ Atmosphäre, da neben den gewohnten Versatzstücken des Genres wie Pappschwerter und viel nackte Haut auch eine gesunde Portion Martial Arts mit in die Suppe gekippt wurde. Außerdem wurden viele bekannte Mythen bemüht, wie der Fährmann der Unterwelt und der einäugige Zyklop, um dem skurrilen Film neben Kung-Fu-Action, Zauberduellen und Krokodilmenschen noch mehr Wahnwitziges zu spendieren. Der entstandene Genre-Mix aus Fantasy, Scifi und Horror-Elementen ist unterhaltsam, aber sicher nicht jedermanns Sache. Die Story untermalt hervorragend die „fantasievollen“ Bilder: Die äußerst lüsterne Krokodil-Königin schickt ihren Lover Banujaga in ein Dorf, um den dortigen Prinzen gewaltsam ihrem Lust-Harem hinzu fügen zu lassen. Es kommt natürlich zum Kampf, der Barbarenfilm-typisch das Gehöft in Schutt und Asche legt und einen Rache schwörenden Helden namens Mandala hervor bringt. Dieser macht sich auf die Suche nach einem Superschwert, welches einst aus dem unzerstörbaren Metall eines Meteoriten geschmiedet wurde. Mit Hilfe dieses – wie der Filmtitel schon vorweg nimmt – teuflischen Schwertes zieht er aus, um der Prinzessin den Verlobten wieder zu bringen und in einem Aufwasch die böse Königin zu einer Krokoleder-Handtasche zu verarbeiten.

Devil’s Sword Trailer