Der Krieger und die Hexe

Warrior and the Sorceress

der Krieger und die Hexe filmposterIn dem Barbarenfilm-Trash „Der Krieger und die Hexe“ (Original: Warrior and the Sorceress) von John Broderick aus dem Jahr 1984 darf Kung Fu – Urgestein David Carradine als der mysteriöse, dunkle Krieger ein Volk von Tyrannenherrschaft befreien. Dazu macht er sich erst mal im Dorf Yam-A-Tar bei den rivalisierenden Tyrannen Zeg und Bal Caz unbeliebt, welche die Ex-Prinzessin und Hexe Naja gefangen gehalten. Die königliche, nackte Haut wird befreit und das Volk mit Hilfe eines magischen Schwertes aus der Knechtschaft befreit. Soweit nichts Neues und versetzt mit guten, alten Barbarentrash-Elementen wie nackten Frauen in Ketten und schreiende Idioten in Fellhöschen. Nur das das Ganze ein wenig durch die Lonewolf-Harter Einzelgänger-Strider-Nummer von Carradine gewürzt ist. Höhepunkte sind ansonsten vielleicht eine Schlacht, bei der sich alle nur anschreien anstatt ihre Waffen zu gebrauchen und die sexy Hexe.

Wieder einmal schafft es Roger Corman viel altes Material aus „Ein Königreich vor unserer Zeit“ oder „Barbarian Queen“ zu verwursten und scheut sich auch sonst nicht vor dem Motto: Lieber gut geklaut als schlecht neu: Der fette Bal Caz mit seinem sprechenden Echsen-Berater auf der Schulter erinnert schon ein wenig an Jabba the Hutt aus Star Wars. Ansonsten ist dieser Streifen mit seiner teilweise westernartigen Atmosphäre und Dudelmusik wohl nur was für Hardcorefans des Sword and Sorcery Genres.

Der Krieger und die Hexe Trailer