Conan der Abenteurer

Ralf Möller als Conan

conan_der_abenteurer filmposterJetzt mal ernsthaft: Ralf Möller hat als „Conan der Abenteurer“ soviel Charisma wie Tom Cruise, der ja kein Japaner ist, als „der letzte Samurai“: Null. Der Film ist Auftakt und Pilotfilm zu einem armseligen Versuch Conan als Serie ins TV zu bringen. Ich bin mir sicher, dass sich Ralle Möller echt dufte vor dem Spiegel fand, aber es reicht eben nicht nur aufgeblasene Muskeln zu haben. Schauspielerisch und Schwertkämpfer-technisch hat der Mann einfach auf ganzer Linie versagt. Die Rolle hat ihm bestimmt sein – wie er nicht müde wird zu erwähnen – „guter Kumpel“ Arnold Schwarzenegger besorgt. Komisch nur, dass die Tatsache, das die beiden Mitglied im selben Zigarrenklub in Hollywood sind, ihm bisher nur alberne Nebenrollen mit garantiert schnellem Ableben beschieden haben. Der Film lebt ansonsten, genau wie die Serie danach, einzig und allein von den leicht bekleideten Fantasy Babes im Lederoutfit, wie man sie schon aus anderen Kracher-Serien wie Hercules oder Xena kennt. Denn wenn man Conan-Ralle das tausendste Mal denselben Billig-Move mit seinem Schwert hat vollführen sehen (Parade oben, Hieb in den Bauch), dann weiß man warum der Möller ansonsten in Hollywood nur Nebenrollen bekommt. Einer der wenigen Lichtblicke der Serie ist der Gastauftritt von Verona Feldbusch im sexy Outfit. Ansonsten hat diese an eine Frechheit grenzende Darstellung von Conan weder in der Serie noch im Pilotfilm etwas Amüsantes. Auf den sinnentleerten Inhalt des Films einzugehen macht eigentlich kaum Sinn, weil außer dem penetranten Ölfilm auf Möllers Sonnenbankhaut nicht daran etwas mit einem Barbarenfilm zu tun hat.

Conan der Abenteurer Trailer