Barbarian (2003)

barbarian filmposter„Barbarian, the last great warrior king“ heißt dieses 2003 von Henry Crum verbrochene Todesjäger Remake. Leider spielt hier jedoch kein Barbar die Hauptrolle, sondern ein Gay Bodybuilder mit Gel-Frisur namens Kane, der seine Gegner mit Kung Fu Einlagen aus den Sandalen haut. Schade, denn so was hat in einem klassischen Barbarenfilm eigentlich nichts zu suchen. Des Weiteren hat der Regisseur recht kräftig geklaut, um seinen Muskelmann-Film fertig stellen zu können. Nicht nur, dass Herr der Ringe – like ein dunkler Herrscher das Land bedroht, sondern Herr Crum hat doch tatsächlich eine komplette Szene aus dem ursprünglichen Todesjäger einfach rein kopiert! Das ist nicht die feine Art! Aber zur Handlung: Nach der üblichen Barbaren-Trainings-Montage befreit Gel-Locke eine ansehnliche Braut aus den Griffeln einiger Unholde, wobei sich ihm auch noch das alberne Fellwesen Gulfax anschließt. An irgendeinem Fürstenhof bekommt er dann den Auftrag eine Prinzessin aus den Klauen von Munkar, dem dunklen Herrscher, zu befreien. Dies tut unser Karate-Barbar auch, nachdem er sich in der Arena bei einigen Gladiatorenkämpfen als der Beste heraus kristallisiert hat. Doch bevor Kane Munkar den Rest gibt, ja noch weit bevor er überhaupt im Schloss des Herrschers ankommt, muss er noch viele wohlgeformte Frauenzimmer mit seiner Manneskraft beglücken. Einer der Gründe vielleicht warum der Film ab 18 ist. Der Film ist aufgrund der vielen anderen schlechten Barbarenfilme im Kontrast gesehen zumindest noch mittelprächtig. Wer auf Muskeln und/oder leicht bekleidete Damen steht, kommt hier zumindest auf seine Kosten. Und auch die Arena Fights sind zum Teil ganz amüsant.

Barbarian Trailer