A Nymphoid Barbarian in Dinosaur Hell

a-nymphoid-barbarian-in-dinosaur-hell-filmposterBrett Piper hat diesen Pseudo Barbarenfilm 1991 verbrochen. Nach einem globalen und zerstörerischen Krieg leben die letzten Menschen wie in der Steinzeit. Sowohl einige Menschen als auch sämtliche Tiere sind durch radioaktive Strahlung zu Monstern mutiert. Die in zerfetzter Kleidung umher irrende Lea ist die letzte Frau auf der Erde. Wie bei allen Exploitation Filmen ist der Titel reißerisch und verspricht leider deutlich mehr als der Inhalt halten kann. Die Hauptdarstellerin ist weder andauernd in nymphomanische Liebesspielchen verwickelt, noch darf sie nur auf Grund ihrer zerschlissenen Kleidung als Amazone oder Barbarin durch gehen. Auch bei Horden von Dinosauriern heißt es Fehlanzeige. Was hier im Titel als „Dinosaur Hell“ angekündigt wird, sind goße Würmer und groteske Monster, die mit Sauriern vielleicht die Größe gemeinsam haben. Außerdem sind sie mit einer recht billigen Stop Motion Technik animiert, die ein Ray Harryhausen in seinen Sindbad- und Monsterfilmen besser drauf gehabt hat. Man muss schon ein Bmovie Fan sein, um diesen Troma Film wirklich würdigen zu können. Andere namhafte Troma-Billigproduktionen wie „Space Zombie Bingo“ oder „Surf Nazies must die“ lassen vielleicht erahnen, dass es sich dabei nicht um philosophisch wertvolle Filme handelt. Diese Filme, genau wie „A nymphoid barbarian in dinosaur hell“, sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind und können mit den richtigen Gästen und einem Gläschen Bier oder Wein ein ungeahntes Potenzial entfalten. Allein der Trailer kann einem schon Tränen des Lachens entlocken.

A Nymphoid Barbarian in Dinosaur Hell Trailer