Barbaren Dave

2004 hat sich auch Walt Disney auf infantile Weise dem „Pulp-Genre“ der Barbaren Filme angenommen und für den amerikanischen Markt 21 Episoden der Zeichentrickserie „Barbaren-Dave“ produziert. Die Serie nimmt das Barbaren-Genre köstlich auf die Schippe und wird von einem spöttischen, omnipotenten Erzähler moderiert.

Barbaren-Dave lebt im mittelalterlichen Fantasy-Land Udrogoth, welches ständig von allerlei Bösewichtern wie dem „dunklen Herrscher Chuckles“, dem Schweinelord, oder der schönen, aber schizophrenen „Prinzessin Irmoplotz“ heimgesucht wird. Daves Eltern, die auf ständiger Weltreise sind, um das Böse zu bekämpfen, haben ihr Amt derweil ihrer Tochter „Prinzessin Candy“ übertragen und kommunizieren mit den Geschwistern über eine Kristallkugel. Der tölpelhafte Zauberer Oswitch soll ein Auge auf die Kinder haben. Sowie Eltern, als auch sämtliche Geschwister und Freunde müssen den Barbaren-Dave stets sehr dazu nötigen das Böse zu bekämpfen, weil dieser eigentlich keiner Fliege was zu Leide tun kann. Er ist zwar groß und äußerst stark doch gleichzeitig auch schüchtern und dumm. Er hat viele „Mädchen-Hobbys“ und verbringt seine Zeit lieber mit friedfertigen Beschäftigungen wie Origami oder Stricken. Er ist eigentlich Barbar geworden, weil er dachte, das dies eine Mischung aus Bibliothekar (librarian) und Friseur (barbar) wäre.